12.06.2015: Der aktuelle Lagebericht

Da ich den Großteil der Zeit in der Uni im Labor oder am Computer verbringe, gibt es natürlich nicht in so hoch frequentierter Zahl spannende Dinge zu erzählen. Dennoch hier ein aktueller Lagebericht: In der Uni läuft alles super. Es gibt natürlich Tage, an denen das Analysengerät nicht tut was es soll, aber die gibt es ja überall. Anfang Juni bin ich mit meinem Betreuer auf das Testfeld, von wo meine Proben stammen gefahren und ich konnte eigenständig neue Proben einer weiteren Bohrung nehmen.

 

Calgary zeigt sich beim vermehrten Sonnenschein und steigenden Temperaturen sowohl vom Balkon des Restaurants „Julio’s Barrios“ als auch vom Crecent Hill Hügel bei einem Spaziergang von seiner besten Seite:

 

Die Wochenenden verbringe ich weiterhin mit Wandertouren in den Rockies. Inzwischen habe ich dafür meine Lieblings-Wanderpartnerin Katy getroffen. Sie ist Kanadierin und Anfang des Jahres aus Ontario im Ostern hierher gezogen und liebt wie ich die Zeit draußen in den Bergen.

 

 

Ein besonderen Ausflug gab es Ende Mai zum Royal Tyrell Dinosaurier Museum in Drumheller 2 h Autofahrt Richtung Landesinnere. Dort gibt es nicht nur riesige Dinosaurier-Skelette, sondern das ganze ist auch noch in einem sehr bizarren Tal gelegen.

 

 

 

 

19.6.15 19:50, kommentieren

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Bohrkern vs. Kananaskis

Seit meinem letzten/ersten Eintrag hat sich der Alltag für mich langsam eingestellt. Unter der Woche passiert nicht allzu viel. Den Tag verbringe ich (meistens) in der Uni, wo ich seit Mitte letzter Woche angefangen habe, erste Testläufe mit meinen Proben von Bohrkernen laufen zu lassen. Da noch niemand die Proben so untersucht hat wie wir es tuen wollen, läuft dabei natürlich nicht alles am Schnürchen. Da kommt es schon mal vor, dass ich nach einer Stunde in der Uni nach Hause gehen kann, weil erst einmal Flaschen, Filter, Referenzproben oder ähnliches bestellt werden müssen. Aber so ist Forschung nun einmal; und ich habe ja noch ein wenig Zeit hier, alles funktionsfähig zu machen. Montag Abends gehe ich zum Salsa Kurs des UofC Studentenclubs. Das uniinterne Fitnessstudio kann ich für um sonst nutzen, sodass ich dort auch ab und zu vorbei schaue. Die Wochenenden (und die oft freien Montage) nutze ich ausgiebig, um die Rocky Mountains zu erkunden. Dabei fahre ich immer mit Leuten, die Leute kennen, die Leute kennen mit, sodass jede Wanderung sehr speziell ist. Bis jetzt ging jede Tour in das 1 1/2 Stunden entfernte Kananaskis-Region. Da würde man in Deutschland wohl auch eher weniger drauf kommen: 2 Tage hintereinander jeweils 3 Stunden Autofahrt mit nem fetten Truck für nur jeweils 4 Stunden "Wander-Erlebnis". Aber hey, wenn der Sprittpreis nur bei 0.80 Euro-cent liegt geht das schonmal (und alles andere eh auch so teuer ist hehe).

 

 

Letzten Freitag habe ich den ersten "typisch kanadischen" Cocktail - einen "Caesar" - probiert, der ähnlich wie ein Bluddy Marry ist. Ich finde ihn lecker!

Ach ja, und am Montag, den 11.05. gab es den allmonatigen spontanen Calgaryanischen Schneefall:

Seitdem gewinnt die Sonne aber konstant an Energie und auch hier werden die Bäume langsam grün!

20.5.15 20:51, kommentieren